Viele Menschen denken, dass sie die Bilder doch am besten einfach in der höchsten Qualität online stellen. Hohe Qualität bedeutet auch viel Datenmenge (in Megabyte) und das bedeutet im Internet wiederum hohe Ladezeiten, zudem können diese hohen Auflösungen auf den Bildschirmen überhaupt nicht angezeigt werden, weil die Auflösung des Bildschirms selbst deutlich kleiner ist. Damit wird das hochaufgelöste Bild für die volle Anzeige am Bildschirm wieder „kleingerechnet“. Das ist doppelt kontraproduktiv. Wie Sie Bilder für das Web optimieren erfahren Sie in diesem Artikel.
Hinweis
Dieser Artikel ist für meine Kunden geschrieben und beleuchtet daher das Thema „Fotos für das Web optimieren“ aus Sicht meiner Kunden, die ihre Bilder auf ihre Website stellen wollen. Weiterführende Informationen finden Sie am Ende des Artikels.
Die Sache mit den Megapixeln
Aktuelle Digitalkameras haben eine Auflösung von weit über 10 Megapixeln (MP), häufig sogar 14 MP oder mehr. Doch was bedeutet das genau?
Im Grunde genommen bezeichnet die Anzahl der Megapixel nichts anderes, als die Menge der Information, die gespeichert wird. Viel Information ist vor allem wichtig, wenn es um den Druck geht. Werden Fotos auf Papier gedruckt, oder sogar auf Plakatwände, braucht man dementsprechend viel Information (hohe Auflösung/Megapixel).
Bilder jedoch nur im Internet auf einer Webseite angezeigt werden brauchen jedoch niemals eine so hohe Auflösung. Im Grunde genommen reicht als Maximalwert die Auflösung des Computermonitors an dem das Bild gezeigt wird. Im Internet kann man nie wissen, welche Auflösung der Computermonitor hat, auf dem das Bild gezeigt wird. Gerade heute wohl sehr viele Websites auch auf mobilen Geräten dargestellt werden und im Zeitalter von Netbooks und Tablet PCs und Smartphones variieren die Auflösungen enorm. Daher nimmt man sinnvollerweise die maximale Darstellungsbreite der Webseite.
Einzige auf Ausnahme: wenn die Bilder in einer Diashow darstellen wollen, die sich auf dem Monitor beispielsweise in einer Lightbox öffnen sollen, etc. würden sie sich nicht an der Breite der Website, sondern eher an dem anzuzeigenden Computermonitors orientieren. Doch selbst hierbei reicht die zuvor besprochene Breite völlig aus. Handelt es sich um Bilder die beispielsweise in hoher Auflösung von Pressemitarbeitern heruntergeladen werden sollen, so werden diese separat per Downloadlink zur Verfügung gestellt.
Bilder auf einer Website
Eine Website ist zumeist zwischen ca. 800 und 1000 Pixel breit. Das bedeutet, dass Bilder die auf dieser Webseite dargestellt werden sollen, demnach auch nicht breiter als max. 1000 Pixel sein würde. Im Gegenteil: zumeist wird es sogar deutlich weniger sein, weil von diesen 1000 Pixel höchstwahrscheinlich noch 250 oder 300 Pixel für eine Sitebar oder ähnliches abgehen würden. Generell kann man sagen, dass höchstwahrscheinlich im Internet ein Bild maximal 800 Pixel in der Breite benötigt. Sehr häufig genügt sogar die normale VGA Auflösung von 640 × 480 Pixel, wenn das Bild nicht vergrößert werden muss (Achtung: Behalten Sie trotzdem die Ratio der Originalauflösung bei). Grafiken oder Artikelbilder sind häufig sogar noch viel kleiner beispielsweise 150 x 150 Pixel.
Fazit
Wenn Sie Bilder auf Ihre Webseite stellen, reduzieren Sie diese in der Größe zuvor und optimieren Sie Ihre Bilder für das Internet, so dass sie einen optimalen Mix aus minimaler Dateigröße (Kilobyte (KB)), Qualität (nicht verpixelt) und Auflösung (der Breite x Höhe, die tatsächlich benötigt wird) haben.
Dann haben Sie Bilder in optimaler Auflösung (ideale Qualität für das Internet) und schnelle Ladezeiten.
Wie das konkret erreicht werden kann, finden Sie in folgenden Artikeln:
Mit Photoshop: Bilder für das Web optimieren
Mit Freeware: Bilder für das Web optimieren
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Weiterführende Links:
Megapixel Auflösung (Wikipedia)
Bildschirmauflösungen (Wikipedia)
Digitale Fotografie (Wikipedia)